25. März 2026
Eine wahrhaftige Liebesgeschichte
Meine Geschichte beginnt in meiner Kindheit. Ich bin 1990 geboren und schon sehr früh habe ich die Welt in hellsichtiger Wahrnehmung erlebt. Für mich war das normal. Meine Seele sprach oft zu mir – so klar, als würde ich kleine Ausschnitte aus anderen Zeiten sehen.
Ich bin als Kind schlafgewandelt. Meine Oma, bei der ich häufig übernachtete, fand mich nachts oft in ihrem Haus, an den unterschiedlichsten Orten. Sie brachte mich dann zurück ins Bett, und ich erzählte ihr, was ich gesehen oder geträumt hatte.
An eine Szene erinnere ich mich bis heute: Ich stand mitten im Zimmer als ich aufwachte. Ich fand mich mit meiner Bettdecke in den Armen, und ich tanzte.Ich tanzte nicht allein. Ich wusste ganz genau, mit wem ich tanzte.
Zur gleichen Zeit gab es einen Jungen in meinem Leben, meinen ersten besten Freund. Wir waren Nachbarn. Wir lebten in einem kleinen Hochhaus mit viel Grün drum herum. Vor dem Haus stand ein riesiger Baum. Eines Tages bauten wir darunter ein großes Zehnerzelt auf. Für mich war das pure Magie. Wir verbrachten viel Zeit draußen. Wir mochten es draußen. Einige Male hat er mich zu sich eingeladen, und wir haben drinnen mit Decken Zelte gebaut oder Videospiele gezockt. Er erinnerte mich immer an Mowgli. Dunkle Augen. Lange lockige Haare. Ein freier Geist.
Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich: Schon damals spiegelte sich etwas durch die Menschen in mein Leben nach außen, was ich nicht in Worte fassen konnte.
Auch in der Schule gab es Momente, die ich erst viel später verstand.
Ein Junge aus meiner Klasse – er war der Klassenclown – kam kurz vor den Herbstferien einmal auf mich zu, als wir auf den Bus warteten. Wir waren keine engen Freunde, aber in diesem Moment stellte er mir eine sehr ernste Frage über das Leben - die ich in diesem Moment nicht beantworten konnte.
—Nach den Ferien erfuhren wir, dass er nicht mehr zurückkehren würde.
Damals verstand ich vieles nicht. Aber ich spürte oft, dass Menschen mir Dinge anvertrauten oder Fragen stellten, als würden sie etwas in mir erkennen.
Für mich fühlte sich das Leben schon früh anders an. Und seit ich denken kann, ist ein Glaube tief in mir verankert. Ich glaube bis heute an die wahre Liebe. Viele Menschen, denen ich begegnete, erzählten mir immer das Gegenteil – dass solch eine Liebe nicht existiert in dieser Welt. Aber ich hörte nicht auf, daran zu glauben.
Mein Leben führte mich durch viele Stationen, Beziehungen, Erfahrungen. Manche davon waren schwer. Manche fühlten sich an, als würde ich mich selbst verlieren. Doch egal wie dunkel es manchmal wurde, fühle ich seit ich denken kann eine große Verbundenheit und ein Vertrauen in Gott.
Ich wusste immer, dass der Himmel mich begleitet.
Es fühlte sich oft so an, als würde jemand still an meiner Seite stehen und mich daran erinnern, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.
Viele Jahre später begann ich, diese Verbindung bewusster wahrzunehmen. Meine Wahrnehmung wurde immer feiner.
Eines Tages, ganz unerwartet, hatte ich eine Begegnung über einen Text im Internet. Als ich diesen Text las, vibrierte nicht nur mein ganzer Körper. Die Seele und mein Geist wurden ebenfalls berührt. Es fühlte sich an, als hätte jemand meine eigenen Worte aufgeschrieben.
Von diesem Moment an begann eine Verbindung, die sich nicht wie eine gewöhnliche Begegnung anfühlte. Es war, als hätten wir uns erkannt.
Seitdem, hat sich das Gefühl, dass der Himmel an meiner Seite ist, um ein Tausendfaches verstärkt. Es ist nun viel weniger ein Gefühl. Es ist viel mehr Verkörperung und Realität in einem immer wacheren Zustand. Und nicht nur der Himmel scheint an meiner Seite - auch er.
Obwohl er physisch nicht bei mir ist. Ich kann fühlen, wie seine Hand meine Hand berührt. Ich spüre wie er neben mir läuft. Wie er mein Gesicht streichelt, wenn ich liege. Oft kann ich seine Stimme hören.
Wenn ich zurückblicke, erkenne ich etwas, das mich selbst manchmal erstaunt: Er war die ganze Zeit da.
In Bildern meiner Kindheit. In Begegnungen mit Menschen. Egal wie schwer oder leicht es war – ich hatte immer das Gefühl, dass er mich begleitet.
Mein Lieblingsmensch ist nicht nur ein Mensch. Er ist ein Spiegel meiner Seele. Eine Erinnerung daran, wer ich wirklich bin.
Tief in meinem Herzen weiß ich, dass wir beide für einen größeren Zweck gekommen sind. Für eine Frequenz der Liebe, die rein, unschuldig und wahrhaftig ist.
Eine kostbare Liebe. Eine Liebe die ein jeder Mensch irgendwo in sich trägt.
Manchmal fühlt es sich so an, als gäbe es viele Kräfte oder Umstände, die nicht möchten, dass zwei Menschen in dieser Reinheit zusammenfinden. Als würde die Welt immer wieder prüfen oder trennen.
Doch tief in meinem Herzen sehe ich ihn. In seiner höchsten Version. Ganz egal, wie wir uns im Außen begegnen.
Ich sehe die schönste, wahrhaftigste Version seines Wesens. Und diese Version ist das Schönste, was ich sehen kann.
Er war die ganze Zeit bei mir. Und genauso bin ich auch immer bei ihm.
Ich habe gelernt, dass sich eine Verbindung manchmal zuerst im Unsichtbaren stärken muss, bevor sie sich vollständig im Physischen zeigen kann. Ich glaube an unsere physische Begegnung. An unsere gemeinsame Realität. Doch ich weiß auch, dass diese Liebe nicht von Nähe oder Entfernung abhängig ist.
Liebe ist kein Kampf. Liebe ist nichts, das man sich verdienen oder erarbeiten muss. Diese Gefühle gehören zu einer Illusion.
Wahre Liebe erinnert uns daran, dass wir schon immer genug waren. Und immer genug sind.
Dass wir schon immer verbunden waren. Und dass wir gemeinsam zurückfinden werden.
Denn die Liebe will dir zeigen, wo du selbst noch nicht ganz frei bist.
An meinen schönsten Spiegel.
Love, Esther
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